Ein Arbeitsplatz wird dann zur sympathisch-professionellen Wirkungsstätte, wenn er sowohl zweckmäßig und funktional als auch inspirierend und motivierend ist – bestenfalls hat er eine energetische Wirkung auf die Mitarbeiter. Das Bedürfnis nach einem attraktiven und angenehmen Arbeitsplatz rückt aufgrund der vermehrten Abwanderung von Mitarbeitern immer mehr in den Vordergrund. Die dauerhafte Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber scheint der Vergangenheit anzugehören. Laut dem Bureau of Labour Statistics haben Beschäftigte zwischen ihrem 18. und 48. Lebensjahr heute bereits durchschnittlich 11,7 Beschäftigungsverhältnisse durchlaufen [1].

Das häufige Wechseln des Arbeitgebers ist inzwischen stark verbreitet. So ziehen etwa drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer (77 Prozent) in Betracht, noch in den kommenden Monaten den Arbeitsplatz zu wechseln. Die derzeitige Arbeitslosenquote befindet sich auf einem historischen Tiefstand [2]. Zunehmender Wettbewerb führt dazu, dass deutsche Arbeitgeber den Druck eines angespannten Arbeitsmarktes spüren – ein Trend, der sich auch 2019 definitiv bemerkbar machen wird.

Unternehmen müssen daher alles in ihrer Macht Stehende tun, um das eigene Personal zu halten. Mitarbeiter-Benefits wie die Möglichkeit einer privaten Altersvorsorge oder der eigene Geschäftswagen sind klassische Anreize für Arbeitnehmer. Doch im Zeitalter sozialer Medien wie Instagram sollten Unternehmen sich darüber im Klaren sein, dass auch die Optik der Büroumgebung immer wichtiger wird. Denn viele stellen ihren Arbeitsalltag regelmäßig online zur Schau. Laut einer kürzlich durchgeführten Staples-Studie würde jeder siebte Deutsche (14 Prozent) in Bezug auf die Gestaltung seines Arbeitsplatzes lügen, weil dessen Optik schon einmal für Verlegenheit gesorgt habe [3]. Infolgedessen ist die Anzahl derer, die bereit sind, den Arbeitsplatz den eigenen Kunden und Interessenten zu präsentieren, geringer denn je.

38 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer gaben zu, externe anstelle der unternehmenseigenen Besprechungsräume für Meetings zu nutzen, um Kunden vom Büro fernzuhalten. Dabei sind drei Viertel (74 Prozent) der Meinung, dass ein gut funktionierender und attraktiver Büroarbeitsplatz die Bindung von Mitarbeitern fördere und Fluktuation mithilfe einer ansprechenden Ausstattung im Umkehrschluss offenkundig reduziert werden könne.

Eine hohe Abwanderung wirkt sich nämlich nicht nur auf die Moral der bleibenden Mitarbeiter aus, sondern auch auf die Kosten für Neuanstellungen und Umschulungen, die wiederum eine hohe finanzielle Belastung für das Unternehmen bedeuten. Deshalb sollten Arbeitgeber auf ein funktionales und dabei gleichzeitig attraktives Arbeitsumfeld achten. Es kann eine positive Verbindung zwischen Unternehmen und deren Mitarbeitern erzeugen und Raum für Motivation, Inspiration und Tatendrang schaffen. Wenn man sich an seiner Arbeitsstätte wohlfühlt, startet man wesentlich positiver und engagierter in den Tag – heute und auch in Zukunft. Ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es um die persönliche Identifikation mit dem eigenen Unternehmen und die ihm entgegengebrachte Loyalität geht. Denn was man schätzt, lässt man nicht einfach mal so im Stich. Unser Ziel ist es, auch zu ergründen, was Arbeitsräume zu Wohlfühlzonen macht, in denen Mitarbeiter motiviert, produktiv und glücklich tätig sein können.

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Einzelnachweise:

[1] https://www.bls.gov/news.release/pdf/nlsoy.pdf

[2] https://www.welt.de/wirtschaft/article182958078/Arbeitslosenquote-unter-fuenf-Prozent-Deutsches-Jobwunder-erlebt-historischen-Rekord.html und https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Arbeitsmarkt-im-Ueberblick/Arbeitsmarkt-im-Ueberblick-Nav.html

[3] Die Untersuchung umfasste eine Online-Umfrage unter 7.000 Büroangestellten aus zehn europäischen Ländern, die von der unabhängigen Forschungsagentur Arlington Research im Oktober 2018 durchgeführt wurde. In Deutschland nahmen 1.000 Teilnehmer an der Erhebung teil. Die Studie ist hier zum Download verfügbar: www.staplesadvantage.de/stimmt-die-umgebung-stimmt-alles/