Offene Arbeitsplätze, freie Schreibtischwahl, eine anregende Kicker-Runde mit dem Chef und gemeinsames Mittagessen mit den Kollegen in der selbstgestalteten Lounge. Die Bürogestaltung der New Work erinnert nicht im Entferntesten an das früher so selbstverständliche Arbeiten im anonymen Großstadtbüro. Möchte man ein modernes Büro gestalten, das den neuen Arbeitsanforderungen gewachsen ist und den Mitarbeitern gefällt, ist Kreativität gefragt. Viele Unternehmen haben dies bereits umgesetzt – auf Blogs wie officesnapshots.com kann man sich von internationalen Bürokonzepten inspirieren lassen. Doch auch wenn Sie noch nicht wissen, was “New Work” und eine moderne Büroraumgestaltung ausmacht, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel, wie Sie ein Büro gestalten, das bereit für die “Neue Arbeit” ist.

New Work: Die Arbeit von morgen verlangt nach neuen Konzepten

Stickige Großraumbüros mit dutzenden kastenartigen Arbeitsplätzen: Noch immer sind sie überall in Deutschland zu finden, die Überbleibsel der Industriegesellschaft, in der produktives Arbeiten ohne klare Hierarchien und starre Zeitstrukturen undenkbar erschien. Ihren Zenit haben entsprechende Bürokonzepte freilich überschritten. Was die Avantgarde der modernen Arbeitswelt im Silicon Valley schon seit Jahren vormacht, beginnt allmählich auch abseits der jungen Start-up-Szene ins Bewusstsein der europäischen Vorstände zu rücken: Wer Produktivität und Innovation will, muss für ein neues, flexibleres Arbeitsumfeld sorgen. Die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung haben Raum geschaffen für eine offene Bürogestaltung, die Begegnungen fördert und zugleich Raum für Individualität und Kreativität lässt. Das Schlagwort „New Work“ versammelt all diese Bemühungen der Arbeit einen zeitgemäßen, dynamischen Anstrich zu verleihen. Doch wer Kreativität und innovative Denkweisen seiner Mitarbeiter fördern möchte, benötigt neben der richtigen Technologie, neue Konzepte für die Bürogestaltung. Unsere myworkspace Arbeitsplatzexperten helfen Ihnen dabei, Ihr Büro fit für die Anforderungen und Chancen der modernen Arbeitswelt zu machen.

Offenes Arbeiten: Wie in einem Großraumbüro produktives Arbeiten möglich ist

Großraumbüros gibt es schon seit Jahrzehnten. Typischerweise bieten sie Platz für dutzende bis hunderte Mitarbeiter, die in manchen Fällen sogar in abgetrennten Bürozellen, die berühmt-berüchtigten Cubicles, fast anonym nebeneinander her arbeiten. Dass solche Bürokonzepte nicht mit New Work, die sich die größtmögliche Freiheit und Flexibilität der Arbeitnehmer auf die Fahnen geschrieben hat, vereinbar sind, versteht sich von selbst. Doch die vielfach verhassten Großraumbüros werden nicht von heute auf morgen aus der Arbeitswelt verschwinden – sie sind aufgrund ihrer effizienten Platznutzung oft eine schlichte Notwendigkeit.

Gut zu wissen, dass Großraumbüros auch ganz anders aufgebaut werden können. Im Geist der New Work verschwinden anonyme Großraumbüros und weichen einer offenen Aufteilung der Arbeitsplätze. Da die Stammbesetzung in Folge von flexiblen Homeoffice-Tagen ohnehin zusammenschrumpft, bleibt im modernen Großraumbüro mehr Platz, um Arbeitsplätze individuell einzurichten. Gemäß dem „Shared-Desk-Prinzip“ gibt es – soweit möglich – keine festen Arbeitsplätze mehr, was Teamarbeit und innovatives Arbeiten regelrecht befeuert. Doch New Work bedeutet für das Großraumbüro auch Raum für Individualität zu schaffen. Programmierer haben eben andere Ansprüche an ihren Arbeitsplatz als Vertriebler, was in der Bürogestaltung berücksichtigt werden will.

Begegnung, Vernetzung, Innovation

Ganz egal, ob Großraumbüro, offene Lofts oder separate Kleinbüros: Moderne Bürokonzepte sind nur dann von Erfolg gekrönt, wenn sie Raum für Begegnungen lassen – und damit Vernetzung, Teamwork und Innovation befördern. Wie aus einstigen Individualisten am besten dynamische Teams geschmiedet werden können, hängt von den jeweiligen Branchen und den damit einhergehenden Arbeitsbedingungen ab. Ganz prinzipiell tun Arbeitgeber gut daran, so oft es nur geht, persönliche und virtuelle Begegnungen zu ermöglichen. Dies kann auf folgenden Wegen geschehen:

  • Offene Räume – beispielsweise eine große Küchen mit einem großen Gemeinschaftstisch oder eine schön gestaltete Sitzecke – dienen als Begegnungsstätten für sämtliche Mitarbeiter und sorgen für spontane Begegnungen, aus denen kreative Ideen entstehen
  • Office 365 und Co. ermöglichen ein flexibles Arbeiten von überall im Bürogebäude – oder auch mal vom nahegelegenen Park aus.
  • Soziale Arbeitsnetzwerke sorgen für die digitale Vernetzung – auch im privaten Bereich.

Nur so finden sich regelmäßig Mitarbeiter zusammen, zwischen denen unter anderen Umständen kein Austausch stattgefunden hätte. Und Kommunikation ist immer die Basis für Innovation!

Warum Work and Play Hand in Hand gehen

Für Tech-Größen wie Facebook, Apple, LinkedIn und Co. ist es längst zur Selbstverständlichkeit geworden: Spielen und Arbeiten gehen Hand in Hand. Überall sieht man in den Büros der Branchenriesen Rückzugs- und Spielmöglichkeiten – vom klassischen Kickertisch über strategiebasierte Gesellschaftsspiele bis hin zu teambasierten Computerspielen wird den Mitarbeitern alles angeboten. Und das aus gutem Grund. Längst ist klar, dass Spielen während der Arbeit und ein spielerischer Umgang mit der Arbeit selbst die Kreativität befeuert. Dass Spiele im Team auch die strategischen Fertigkeiten schulen, unterstreicht die Berechtigung von „Spielecken“ in Büros nur umso mehr.

Das Team von myworkspace by Staples hilft Ihnen gerne dabei, entsprechende „Aktivzonen“ in Ihren Büroräumen umzusetzen.